quartett waschächt

sts. Wenn sich Frowin Neff, Remo Gwerder, Ueli Stump und Carlo Gwerder in einer neuen Kapelle vereinen, ist man schweizweit gespannt, was die vier hochkarätigen Musiker im Schilde führen. «quartett waschächt» nennt sich die neue Formation, welche mit ihrem Wirken die anderen musikalischen Aktivitäten der Mitspieler nicht in Frage stellen will!

Schon vor der Gründung des «quartett waschächt» war bekannt, dass das Ländlertrio Gartehöckler im September 2011 nach 22 erfolgreichen Jahren in Pension gehen wird. Der musikalische Kopf der Formation wollte aber auf keinen Fall kürzer treten und machte sich auf die Suche nach Gleichgesinnten. Weil er mit Musikkollege Remo Gwerder schon seit längerer Zeit auf gleicher musikalischer Wellenlänge harmoniert, war dieser der erste Ansprechpartner. Remo war sofort Feuer und Flamme, wollte damit aber seine Aktivitäten mit dem Akkordeonduo Urs Meier - Remo Gwerder unter keinen Umständen in Frage stellen. Da auch Frowin gerne auf verschiedenen musikalischen Hochzeiten tanzt, war der Konsens bald gefunden. Für die Begleitung an Klavier und Kontrabass konnten Frowin und Remo die nicht minder erfolgreichen Musikanten Ueli Stump und Carlo Gwerder motivieren. Sie beide sind ebenfalls weiterhin auf verschiedenen Bühnen zuhause und schätzen die neue Formation als zusätzlichen weiteren Farbtupfer im bunten Musikerleben.

Die vier echten Volksmusiker sind längst mit allen Wassern gewaschen und versprechen vom ersten Ton an vielseitige Ländlermusik auf höchstem Niveau. Im Repertoire des «quartett waschächt» sollen jedoch die urchigen und bodenständigen Klänge im Vordergrund stehen, sind doch die Musikanten allesamt Fans der Tänze von unvergessenen Interpreten wie Franz Feierabend, Franz Schmidig senior oder Köbi Buser. Der kernige «Sound» wird durch den Einsatz von Thedi-Handorgeln unterstützt und mit zwei Schwyzerörgeli kann das klangliche Spektrum nochmals erweitert werden. So bereichern dann auch virtuose Örgelititel von einschlägigen Komponisten wie Res Schmid das Programm. Damit ist der «waschächt»-Horizont aber noch immer nicht ausgereizt. Frowin möchte ebenfalls den dreistimmigen Gesang ins Musikprogramm integrieren und im passenden Moment auch sorgfältig ausgesuchte Melodien aus dem Unterhaltungsmusikbereich ins Repertoire einfliessen lassen. Und wenn dann noch der Humor der vier lustigen Musikanten mitspielt, dann ist gute Stimmung definitiv garantiert.

«Aber, wasch denn äigentlich ächt?», wird sich der eine oder andere nun vielleicht fragen. Echt ist, was Wurzeln hat und ohne Umweg den Weg aus der Seele der Musikanten in die Herzen der Zuhörer findet! Das «quartett waschächt» gibt seine eigene Antwort auf diese Frage am allerliebsten musikalisch bei einem seiner nächsten Auftritte oder auch ab Tonträger. Man darf sich darauf freuen!